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Aktuelles zur Senioren Union Herscheid
Historische Entlastung für Städte und Gemeinden:
Land übernimmt fast neun Milliarden Euro Altschulden
Nachstehend ein Bericht der Internetzeitung LokalDirekt vom 30. Dezember 2025.
Herscheid ist mit fast drei Millionen Euro dabei.
30.12.2025
Kurz vor Weihnachten erreichte viele Städte und Gemeinden in der Region eine Nachricht mit erheblicher Tragweite: Das Land Nordrhein-Westfalen übernimmt kommunale Altschulden in Höhe von rund 8,9 Milliarden Euro. Für zahlreiche Städte und Gemeinden in der Region bringt diese Entscheidung spürbare finanzielle Erleichterung: Kommunen wie Halver, Iserlohn, Ennepetal, Altena, Gevelsberg, Herscheid, Meinerzhagen und auch der Märkische Kreis werden in den kommenden Monaten deutlich von ihren Altschulden entlastet.
Am 23. Dezember 2025 verschickte das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung die Bewilligungsbescheide an insgesamt 167 NRW-Kommunen. Grundlage hierfür ist das Altschuldenentlastungsgesetz Nordrhein-Westfalen, das am 18. Juli 2025 in Kraft getreten ist. Ziel des Programms ist es, Städte und Gemeinden nachhaltig von übermäßigen Liquiditätskrediten zu entlasten und ihnen neue finanzielle Handlungsspielräume zu eröffnen.
„Luft zum Atmen“
Landesweit summierten sich die übermäßigen kommunalen Liquiditätskredite zum Stichtag Ende 2023 auf rund 17,7 Milliarden Euro. Etwa die Hälfte davon, rund 8,9 Milliarden Euro, übernimmt nun das Land Nordrhein-Westfalen im Wege eines Schuldnerwechsels. Jede teilnehmende Kommune wird mindestens zu 41,1 Prozent von ihren übermäßigen Kassenkrediten entlastet. Für besonders hoch verschuldete Städte greift zusätzlich eine Spitzenentschuldung: Liegen die Schulden nach der Mindestentlastung noch über 1.500 Euro pro Einwohner, übernimmt das Land auch diese Beträge vollständig.
Ministerpräsident Hendrik Wüst bezeichnet das Programm als Meilenstein: „Das ist ein historischer Entlastungsschritt für Nordrhein-Westfalen. Wir geben unseren Städten und Gemeinden wieder Luft zum Atmen und stärken ihre Handlungsfähigkeit.“
Märkischen Kreis gut 11,1 Millionen Euro.
Weitere Entlastungen fließen nach Halver (rund 9,6 Millionen Euro), Sprockhövel (etwa 7,9 Mllionen Euro), Werdohl (rund 7,6 Millionen Euro) und Gevelsberg (knapp 5,8 Millionen Euro). Auch Meinerzhagen (rund 3,8 Millionen Euro), Herscheid (etwa 2,95 Millionen Euro), Kierspe (gut 2,2 Millionen Euro) und Herdecke (rund 1,78 Millionen Euro) gehören zu den begünstigten Kommunen.
Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung, spricht von einem besonderen Signal an die Kommunen: „Kurz vor Heiligabend konnte die Landesregierung ein besonderes Päckchen unter den kommunalen Weihnachtsbaum legen. Mit der Übernahme von fast neun Milliarden Euro kommunaler Verbindlichkeiten setzt die Landesregierung eines der größten Programme zur finanziellen Entlastung der Kommunen in der Geschichte Nordrhein-Westfalens um.“
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39. Politisches Frühstück einmal anders
Spendenübergabe an das Hospiz der Perthes-Stiftung in Lüdenscheid
und an den Förderkreis für das Seniorenzentrum Herscheid
10.12.2025
Die Veranstaltungsreihe „Politisches Frühstück“ der Senioren Union Herscheid weist stets namhafte Politiker und Vertreter des öffentlichen Lebens aus, die auf großes Interesse stößt. Siehe dazu unter „Aktuelles – Rednerliste Politisches Frühstück“.
Wie bei allen Terminen wird am Schluss das „Spendenschwein“ herumgereicht, das immer Appetit hat. Bedacht werden das Hospiz der Perthes-Stiftung in Lüdenscheid sowie der Förderkreis für das Seniorenzentrum in Herscheid.
Am Jahresende wird Bilanz gezogen. Die Gelder werden persönlich durch den Vorsitzenden Wolfgang Weyland und der stellvertretenden Vorsitzenden Annerose Kober im Wechsel in den jeweiligen Häusern überreicht. Diesmal war es anders.
Da letztendlich die Veranstaltungsteilnehmer zum Ergebnis beitragen, sollte die Übergabe vor der Kulisse dieses Personenkreises stattfinden. Das (politische) Frühstück gab dazu den entsprechenden Rahmen.
Der Vorsitzende nutzte die letzte Veranstaltung in diesem Jahr zu einem Dank an die Mitglieder für ihre rege Beteiligung. Nur so habe das vielseitige Programm Bestand. Neben den Vorstandsmitgliedern dankte er insbesondere Annerose Kober für ihren persönlichen Einsatz, die auch diesmal wieder kleine, süße Geschenke besorgt und hübsch verpackt hatte.
Das Süderländer Tageblatt, vertreten durch Dirk Grein und die Internetzeitung LokalDirekt, vertreten durch Stefan Aschauer-Hundt, haben folgende Berichte veröffentlicht. Mit einem Klick auf die beiden Links sind Sie dabei.
https://lokaldirekt.de/news/liebevolle-pflege-die-ueber-die-menschliche-vorstellungskraft-hinausgeht
https://www.come-on.de/lennetal/herscheid/die-senioren-union-herscheid-spendet-1800-euro-an-zwei-einrichtungen
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Vergangenes würdigen – Neues gestalten
Jahresversammlung 2025 bestätigt den Erfolgskurs
Wiederwahl des amtierenden Ortsvorstandes
Ehrungen für 10- und 20-jährige Mitgliedschaft
Termine 2026 vorgestellt
Gastspiel der „Bühnenmäuse“ am 26. April
SU-Kreisvorsitzender Gerhardt Schmidt hält eine beachtenswerte Rede
Glückwunsch zu seiner Wahl zum stellvertretenden SU-Landesvorsitzenden NRW
CDU-Kreisgeschäftsführer André Krause managt die geheimen Vorstandswahlen
06.11.2025
Auch im 23. Jahr ihres Bestehens setzte die Senioren Union Herscheid während ihrer Jahresversammlung wichtige Akzente. In seinem Rechenschaftsbericht hatte Ortsvorsitzender Wolfgang Weyland die Aktivitäten des zu Ende gehenden Jahres aufgelistet und dabei das Engagement des Vorstandes und der Mitglieder hervorgehoben. Die nach wie vor rege Beteiligung an allen Veranstaltungen zeugt davon, dass die CDU-Vereinigung auf dem richtigen Weg ist und einen Beitrag zur aktiven Lebensgestaltung der älteren Generation in der Ebbegemeinde leistet.Insbesondere der Zusammenhalt in vollkommener Harmonie prägt das Erscheinungsbild. „Dieses Potenzial verdiene es, die Mitgliederzahl zu erhöhen und die ‚Generation über 60‘ zur Mitarbeit zu motivieren“, so der Vortragende. Aktuell weist die Statistik 92 Mitglieder aus.
Dass sowohl der Kreisvorsitzende der Senioren Union Mark, Gerhardt Schmidt, als auch CDU-Kreisgeschäftsführer, André Krause, anwesend waren, wertete Weyland als ein Zeichen der Anerkennung und Unterstützung. Er gratulierte Gerhardt Schmidt zu seiner Wahl zum stellvertretenden SU-Landesvorsitzenden von Nordrhein-Westfalen.
Im Hinblick auf sein bemerkenswertes Grußwort veröffentlichen wir den Beitrag von Gerhardt Schmidt am Schluss dieses Artikels.
Rückblickend auf die in diesem Jahr für die CDU erfolgreich verlaufenden Bundestags- und Kommunalwahlen, appellierte Weyland an die Mutterpartei alles zu tun, sich um die Belange der Bürger wirksam zu kümmern und nachhaltig zu kommunizieren. Insbesondere zeigte er sich erfreut darüber, dass Florian Müller in direkter Wahl das Bundestagsmandat gewonnen hat, und dass bei der Kommunalwahl die Herscheider CDU neun von elf Wahlbezirken für sich verbuchen konnte. Dieses positive Ergebnis wurde weiter getoppt durch die Wahl von Ralf Schwarzkopf zum Landrat des Märkischen Kreises und durch das klare Votum für Thomas Hartung als Kreistagsabgeordneter. (Mehr dazu im Beitrag „Nachtrag zur Kommunalwahl 2025“ auf unserer Homepage.)
Nach den abschließenden Regularien schloss sich in geselliger Runde ein Kaffeetrinken an.
Beendet wurde die Versammlung mit einer DVD-Fotoschau über die Jahresfahrt 2017 nach Mittenwald.
In der Presse fand die Jahresversammlung große Resonanz.
Sowohl das Süderländer Tageblatt/Lüdenscheider Nachrichten als auch die Internetzeitung LokalDirekt berichteten ausführlich.
Mit einem Klick auf die folgenden Links sind Sie dabei:
https://lokaldirekt.de - „Hier bringt sich die Generation der Erfahrenen ein“
https://www.come-on.de - Kreisvorsitzender lobt: „Herscheider Modell“ sollte Schule machen
https://www.come-on.de - Senioren haben wieder volles Programm, auch ohne Jahresfahrt
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Veranstaltungskalender 2026 in Kurzfassung:
| 04. Februar: |
40. Politisches Frühstück |
| 26. April: |
Gastspiel der „Bühnenmäuse“ |
| 29. April: |
Tagesfahrt zum Spargelessen |
| 20. Mai: |
Teilnahme an der SU-Kreisversammlung |
| 24. Juni: |
Tagesfahrt nach Brilon |
| 26. August: |
Tagesfahrt nach Bad Neuenahr-Ahrweiler/Regierungsbunker |
| 30. September: |
Tagesfahrt nach Aachen |
| 05. November: |
Jahresversammlung |
| 09. Dezember: |
41. Politisches Frühstück |
Der komplette Veranstaltungskalender erscheint zum Jahresende unter dem Link „Termine“.
| Grußwort des SU-Kreisvorsitzenden Gerhardt Schmidt: |
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31. Oktober 2025:
Der Reformationstag beginnt mit
einem imposanten Morgenrot über Herscheid

Hubert Hüppe kritisiert undemokratische Forderungen von Prof. Marcel Fratzscher
08.10.2025
Der Bundesvorsitzende der Senioren Union, Hubert Hüppe, weist die jüngsten Äußerungen des Präsidenten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Prof. Marcel Fratzscher, entschieden zurück. Fratzscher hatte gefordert, älteren Menschen das Wahlrecht zu entziehen – eine Idee, die Hüppe als „undemokratisch und diskriminierend“ bezeichnet.
„Wer älteren Bürgerinnen und Bürgern das Wahlrecht aberkennen will, stellt die Grundpfeiler unserer Demokratie infrage“, so Hüppe. „Solche Forderungen sind nicht nur respektlos gegenüber einer Generation, die unser Land aufgebaut hat, sie sind auch Ausdruck eines bedenklichen Demokratieverständnisses.“
Besonders widersprüchlich sei der Vorstoß, so Hüppe weiter, vor dem Hintergrund, dass Fratzscher erst kürzlich ein soziales Pflichtjahr für Rentnerinnen und Rentner ins Gespräch gebracht habe. „Erst sollen Seniorinnen und Senioren zusätzliche Pflichten übernehmen – und jetzt sollen sie von einem ihrer elementarsten Rechte ausgeschlossen werden. Das passt nicht zusammen.“
Zudem zeigten die Wahlergebnisse der letzten Bundestagswahl klar: Die radikalen Parteien an den politischen Rändern erzielten bei älteren Wählerinnen und Wählern die geringsten Stimmenanteile. „Gerade die Seniorinnen und Senioren tragen mit ihrer Wahlentscheidung zur Stabilität unserer Demokratie bei“, betont Hüppe. Sollte Fratzscher seine Aussagen als „humorvoll gemeint“ darstellen, sieht Hüppe auch darin ein Problem: „Diskriminierende Witze auf Kosten bestimmter Bevölkerungsgruppen sind unangebracht – erst recht, wenn man als Leiter eines Instituts auftritt, das zu Teilen aus Steuermitteln finanziert wird.“ |
Pflegeunterstützung - leicht gemacht
Interessantes Thema bei der Senioren Union
Wie ein selbstbestimmtes Leben gelingen kann
Hohe Kompetenz und praxisnahe Erläuterungen
Zum "Nachmittagstee" frische Waffeln
01.10.2025
Es war eine gelungene Kombination aus geselligem Beisammensein mit Waffelessen und einem anspruchsvollen Informationsvortrag über den weit gesteckten Bereich des praxisbezogenen Pflegealltags. Dazu hatte die Senioren Union Herscheid erstmals zu einem "Nachmittagstee" eingeladen - und 60 Interessenten hatten sich im Vorfeld angemeldet.
Gleich zu Beginn der Veranstaltung entwickelten sich an den Tischen lebhafte Gespräche und die von Peter Schürmann in seinem Landgasthaus servierten Waffeln mit heißen Kirschen und Sahne rundeten das Bild kulinarisch ab.
So gestärkt waren die Senioren auf den anschließenden Vortrag von Mario Demmer-Benedetti gespannt, der als Vertreter der Schade Soziale Dienste aus Plettenberg erwartet wurde.
Bereits in ihrem Einladungsschreiben hatte die Senioren Union auf die hohe Kompetenz des Vortragenden hingewiesen und angekündigt, welche Möglichkeiten es im Rahmen der Pflegeunterstützung gibt, um im Bedarfsfall ein weitestgehend selbstbestimmtes Leben führen zu können. Die Anwesenden wurden nicht enttäuscht, gab doch der über einstündige Vortrag viele neue Erkenntnisse. Darüber hinaus nahm sich Herr Demmer-Benedetti nach Beendigung des offiziellen Teils Zeit, sich mit den individuellen Anliegen von Teilnehmern zu befassen.
SU-Vorsitzender Wolfgang Weyland konnte neben dem Referenten auch die Redakteure vom Süderländer Tageblatt, Dirk Grein, sowie von der Internetzeitung LokalDirekt, Stefan Aschauer-Hundt, begrüßen.
Im Netz ist der folgende Bericht am 2. Oktober erschienen. Sobald der ST-Bericht veröffentlicht ist, kann er über die Adresse www.come-on.de unter Lennetal/Herscheid eingesehen werden.
„Bin guter Dinge, dass Pflegestufe 1 bleibt“
Mario Demmer-Benedetti referierte vor der Senioren-Union.
Von Stefan Aschauer-Hundt, Internetzeitung LokalDirekt
Bis auf den allerletzten Platz besetzt war Schürmanns Landgasthaus in Grünenthal, als die Herscheider Senioren-Union bei einem geselligen Waffelessen das Lukullische mit dem Nützlichen verband: Vorsitzender Wolfgang Weyland hatte Mario Demmer-Benedetti von den Plettenberger „Schade Soziale Dienste“ eingeladen, über das Thema Pflege zu referieren – und 60 Interessierte aus der Ebbegemeinde und der Nachbarstadt Plettenberg kamen.
Einführend stellte Wolfgang Weyland heraus, dass das Thema Pflege für die Senioren-Union schon immer hohen Stellenwert gehabt habe. Der seinerzeitige Arbeitsminister Norbert Blüm habe die Pflegeversicherung 1995 durchgesetzt; in der Senioren-Union genösse die Arbeit der stationären und mobilen Pflegedienste hohe Wertschätzung. Das Spendenschwein, das am Ende der Veranstaltung herumgehen werde, unterstreiche das – der Inhalt der Sparbüchse geht an das Altenheim in Herscheid und ans Lüdenscheider Hospiz.
Mario Demmer-Benedetti ist in Herscheid kein Unbekannter – 25 Jahre ist er bereits in Sachen Pflegeberatung unterwegs und gehört jetzt zu „Schade Soziale Dienste“, das der Immobilienmakler und -betreuer Jürgen Schade als „nicht gewinnorientiertes Unternehmen“ gegründet habe. Der freie Pflegeberater war nach Grünenthal gekommen, um in einem Parforceritt die Sozialgesetzbücher und das Feld verschiedenster Pflegeleistungen zu durcheilen. Motto: „Ich reiße hier die Themen an; wenn Sie detailliertere Beratung benötigen – die kostenlos ist – machen wir einen Termin“.
Der Referent warb dafür, vermeintliche Scheu vor dem Erwerb eines Pflegegrades abzulegen: „Der Pflegegrad 1 ist kein Hexenwerk – man bekommt ihn, sobald man irgendwo Hilfe braucht.“ Demmer-Benedetti schätzte, dass mindestens ein Drittel im Raum Anwesenden für den Pflegegrad 1 in Frage komme. Bei der Begutachtung dürfe man sich als Betroffener nicht besser zeigen als es der Realität entspreche: „Sie müssen dann leiden, müssen Ihre Einschränkung zeigen, müssen ehrlich sein.“ Bei der Antragstellung und der Vorbereitung auf eine Begutachtung helfe er gerne.
Bei der Begutachtung, der stets der Antrag auf einen Pflegegrad vorausgehe, müssten dann die formal richtigen Antworten gegeben werden. Ein „ich kann das noch, aber es tut weh“ sei nicht hilfreich, besser sei ein „weil es weh tut, geht das nicht mehr.“ Bereits ein erschwertes Treppensteigen mit Unsicherheitsgefühl sei ein Indiz für einen Pflegegrad. Ja, im Interview dürfe man keine Scheu vor der begutachtenden Person haben, müsse sich ein Stück weit nackig machen.
Generell sei das System der Pflegekasse ein kompliziertes – das sei Absicht, um Versicherte abzuschrecken, Leistungen in Anspruch zu nehmen. Die gegenwärtige Diskussion um die Abschaffung des Pflegegrades 1 diene womöglich ähnlichen Zwecken, aber: „Ich bin guter Dinge, dass der Pflegegrad 1 nicht abgeschafft wird.“ Und: Wer eine Einschränkung habe, solle den Pflegegrad 1 in Anspruch nehmen. „Mit der 1 hat man den Fuß in der Tür, auch wenn noch nicht viel dabei herauskommt. Es ist mit der 1 aber leichter, in die 2 zu kommen.“ Im übrigen sehe man vielen Menschen überhaupt nicht an, dass sie einen Pflegegrad hätten.
Ein Pflegegrad ermögliche es, Produkte wie Vorlagen oder Windeln ohne Zuzahlung von der Kasse gestellt zu bekommen; auch das sei nicht zu unterschätzen.
Mario Demmer-Benedetti stellte desweiterten den Schwerbehindertenausweis und das Notruftelefon vor, erklärte Beantragung, Funktion und Nutzung. Auch hier kann der Berater als Möglichmacher tätig werden, ohne dass Kosten entstehen. Sein Appell an seine Zuhörer über alle angesprochenen Themen hinweg: „Nur 17 Prozent der zustehenden Leistungen werden tatsächlich beantragt. Man soll und darf sich nicht schämen, die Leistungen abzurufen!“
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Ein wunderschöner Tag in Braunfels
Senioren Union zu Gast im hessischen Braunfels
Beeindruckender Rundgang durch das Märchenschloss
Traumhafte historische Altstadt
17.09.2025
Diesmal hat es geklappt. Musste der geplante Tagesausflug nach Braunfels, einem Luftkurort im mittelhessischen Lahn-Dill-Kreis, am 13. August wegen zu großer Hitze abgesagt werden, wurde der Besuch am 17. September nachgeholt. Bei Temperaturen um die 20 Grad erlebten die Senioren einen Tag, der nachhaltig in Erinnerung bleiben wird.
Auf dem Programm stand zunächst eine Führung durch das Märchenschloss, das mit seinen vielen Zinnen hoch über der Altstadt thront und wegen seines äußeren Erscheinungsbildes als das "Hessische Neuschwanstein" bezeichnet wird. Um vom Parkplatz aus dorthin zu kommen, war es für die Senioren eine echte Herausforderung, ging es doch steil nach oben. Mutig, und zugleich erwartungsvoll wurde die Wegstrecke bewältigt. Am Ziel erwartete sie ein Gebäudekomplex, der in seinen Ausmaßen und der bestens erhaltenen Bausubstanz Erstaunen hervorrief. Die saubere Umlage mit kleinen Wiesenflächen und Plätzen sowie einem alten Baumbestand geben dem gesamten Areal den vollkommen Rahmen.
Gleich zu Beginn der Führung wurde darauf hingewiesen, dass der Palast zu den wenigen großen europäischen Schlössern gehört, die noch bewohnt sind. Seit dem 13. Jahrhundert wurde das Schloss von den Grafen von Solms bewohnt. Heute befindet es sich im Familienbesitz der Grafen von Oppersdorff zu Solms-Braunfels.
Der Rundgang durch die jeweiligen Zimmer mit prachtvoller Ausstattung wird zu einem Exkurs durch die Jahrhunderte. Gesellschaftsräume mit Gemälden, Skulpturen, Gobelins und sakralen Kunstgegenständen lassen auf eine wohlhabende Vergangenheit schließen. Das zeitgenössische Mobiliar des 15. bis 19. Jahrhunderts verkörpert die Familiengeschichte der Grafen und Fürsten zu Solms-Braunfels mit ihren Verbindungen zu anderen Häusern des Hochadels.
Interessiert hören die Herscheider der versierten Führerin zu, die es versteht, in anspruchsvoller und doch pragmatischer Weise "ihr" Schloss den Zuhörern näherzubringen. Mit einem Besuch der spätgotischen Schlosskirche, die 1501 fertiggestellt wurde, endete die Besichtigung der Innenräume. Leider durften aus verständlichen Gründen die Innenräume des Schlosses nicht fotografiert werden, sodass sie nicht Bestandteil der Bildergalerie sind.
Eine weitere Attraktion im Außenbereich ist der Kanonenplatz mit seinen Bronzegeschützen aus der Mitte des 15. Jahrhunderts, der von Jung und Alt als beliebtes Fotoobjekt wahrgenommen wird. Darüber hinaus werden die Besucher mit einer herrlichen Aussicht auf die Stadt belohnt.
Der Abstieg vom Schloss hinunter zur Altstadt ist gesäumt mit schmucken Fachwerkhäusern und lässt erahnen, was in der Folge zu erwarten ist. Im historischen Hotel "Zum Solmser Hof", direkt am Marktplatz gelegen, kehren die Senioren zum Essen ein. Das Haus, das von einer griechischen Familie betrieben wird, hält eine umfangreiche Speisenkarte bereit. Hier lässt es sich in einem ausgezeichneten Ambiente hervorragend speisen und animiert die Herscheider, die Mittagspause in geselliger Runde auszuweiten.
Der Nachmittag war dem Rundgang durch die 750jährige Stadtgeschichte vorbehalten. Reichverzierte Fachwerkhäuser prägen das Bild. Aber auch eine "moderne" Bausubstanz mit Geschäften, Restaurants und Cafés fügen sich harmonisch in das Gesamtensemble ein. Jedes Haus ist ein Unikat. Der Marktplatz bildet das Zentrum der Stadt und macht die geschichtliche Vergangenheit lebendig. Dominant der Aufgang zum Schloss mit seiner wuchtigen Treppenanlage. Hier stellten sich die Senioren der Kamera des Fotografen.
Der idyllisch gelegene, weiträumige Herrengarten mit seiner Lindenallee ist eine Augenweide. Der Landschaftsgarten, im Herzen der Stadt, zeichnet sich durch seinen alten Baumbestand aus, der sowohl heimische als auch exotische Gehölze umfasst. Er ist mit seinen mehreren Terrassen eine grüne Oase, der von den Senioren zum Flanieren gern in Anspruch genommen wird.
Wer Braunfels besucht, darf das Café Vogel nicht links liegen lassen. Die weit über die Region hinaus bekannte Konditorei hält eine Fülle von "süßen Verführungen" bereit. Die Herscheider tun sich schwer bei der Auswahl des reichhaltigen Angebotes. Doch wenn sie sich entschieden haben steht fest, das Richtige gefunden zu haben. Hier ist einfach alles perfekt. So setzt auch diese Tagesfahrt einen markanten Schlusspunkt im Ablauf des Veranstaltungskalenders der Senioren Union und macht Mut zu neuen Aktionen im Jahr 2026.
Der nächste Termin ist bereits avisiert. Am 1. Oktober treffen sich die Senioren um 14:30 Uhr im Landgasthof Schürmann zum Waffelessen. Doch dabei wird es nicht bleiben, denn gesellschaftspolitische Themen stehen bei der CDU-Vereinigung ganz oben an. So wird Herr Mario Demmer-Benedetti von der "Schade Soziale Dienste" aus Plettenberg über den Gesamtbereich der Pflegemöglichkeiten berichten und wichtige Informationen geben.
Hier geht es zur Bildergalerie |
Herzlichen Glückwunsch
Senioren Union würdigt das Ergebnis der Kommunalwahl
15.09.2025
Begeistert zeigt sich die Senioren Union Herscheid von dem Ergebnis der Kommunalwahl am 14. September in der Ebbegemeinde, aus der die CDU als klarer Sieger hervorgegangen ist. In Schreiben an die Führung der CDU-Fraktion und Partei, sowie an den zukünftigen Landrat Ralf Schwarzkopf (CDU) und an Bürgermeister Uwe Schmalenbach (parteilos, von der CDU unterstützt)
gratulierte Vorsitzender Wolfgang Weyland und übermittelte ihnen die besten Wünsche für eine erfolgreiche Amtszeit.
Wörtlich heißt es unter anderem: "Die Herscheider haben klug reagiert (mit einer Wahlbeteiligung von rund 59%) und auf Kontinuität mit berechtigter Zukunftshoffnung gesetzt. Dieses Signal ist eine gute Voraussetzung für den kommunalen Wirkungskreis, den die Senioren Union fördernd begleiten wird."
Bekanntlich hatte die CDU bei der Wahl zum Gemeinderat einen Anteil von 41,11% erzielt und damit von elf Wahlbezirken neun in direkter Wahl gewonnen. Eine gute Ausgangsbasis für die neue Legislatur im Gemeinderat. Das trifft auch auf den CDU-Kreistagskandidaten Thomas Hartung zu, der mit großem Abstand zu seinem SPD-Mitbewerber vorn liegt (37,18%:20,02%).
Dass Ralf Schwarzkopf gleich im ersten Wahlgang mit über 56% zum Landrat gewählt wurde, überrascht nicht. Schließlich steht er als engagierter Landtagsabgeordneter hoch im Kurs und ist bestens vernetzt. Seine regionalen Kontakte sind beispielhaft, sein Auftreten bürgernah und gesprächsoffensiv.
"Ich habe keinen Moment daran gezweifelt, dass Du erneut ein hervorragendes Ergebnis erzielen wirst". Mit diesen Worten kommentierte Wolfgang Weyland den Wahlausgang von Bürgermeister Uwe Schmalenbach mit 88,26%. Damit wurde dem seit drei Wahlperioden amtierenden Bürgermeister ein Höchstmaß an Vertrauen entgegengebracht und seine bisherige erfolgreiche Amtsführung bestätigt.
Die Senioren Union wünscht allen Gewählten, unabhängig ihrer Parteizugehörigkeit, dauerhafte Einsatzfreude zum Wohle der Bürger, persönliches Wohlergehen und Gottes Segen.
"Sucht der Stadt Bestes und betet für sie zum HERRN, denn wenn es ihr gut geht, dann geht es euch auch gut." Das sagte bereits der Prophet Jeremia im 6. Jahrhundert vor CHRISTUS zu seinem Volk, um zu verdeutlichen, wie wichtig Gottes Begleitung im Zusammenleben der Menschen ist. |
Wahlaufruf der Senioren Union Herscheid zur Kommunalwahl am 14. September 2025
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
der 14. September ist ein wichtiges Datum auf dem Weg zu einer zukunftsfesten Kommunalpolitik. An diesem Tag entscheiden Sie, wie sich der neue Gemeinderat für die nächsten fünf Jahre zusammensetzt. Außerdem stellt sich unser Bürgermeister Uwe Schmalenbach zur Wiederwahl. Darüber hinaus bestimmen Sie, wer die Interessen Herscheids im Kreistag vertritt und wer als Landrat an der Spitze des Märkischen Kreises stehen wird.
Wir, die Senioren Union Herscheid - als Vereinigung der Christlich Demokratischen Union - werben für die Kandidaten unserer Partei und bitten um Ihre Unterstützung!
Warum gerade CDU? Als bundesweit agierende Partei bekennen wir uns zu den Grundsätzen und Zielen der Union, die sich als Volkspartei der demokratischen Mitte versteht und ihre Kraft aus dem christlichen Menschenbild schöpft. Dieses Allgemeinverständnis setzt sich auf kommunaler Ebene fort und steht damit in der Tradition unserer freiheitlich-rechtsstaatlichen Grundordnung.
CDU vor Ort, das bedeutet, bürgernah, leistungsstark und sachorientiert Chancen zu erkennen und umzusetzen. Dabei gibt es für unsere kommunalen Mandatsträger keinerlei Weisungen "von oben". Sie orientieren sich ausschließlich an den örtlichen Gegebenheiten. Allerdings werden Hilfen, etwa durch die landesweit vertretene "Kommunalpolitische Vereinigung", gern in Anspruch genommen.
Die Herscheider CDU kann für sich in Anspruch nehmen, den Puls am Bürger zu haben und ihre überörtlichen Kontakte wirksam einzusetzen. Durch ihre Kreis-, Landes-, Bundes- und Europaabgeordneten hat sie wichtige Ansprechpartner, mit denen sie im regelmäßigen Austausch steht und so aus Sicht der Kommunalpolitik Einfluss nehmen kann.
Als Leuchtturm einer zielführenden Kontaktpflege gelten die Gespräche mit der NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach (CDU), die vor Ort überzeugt werden konnte, einer finanziellen Landesförderung zur Sanierung der Gemeinschaftshalle zuzustimmen. Wir von der Senioren Union sind ein wenig stolz darauf, die Tür dazu geöffnet zu haben. Hatten wir doch zu unserem 30. Politischen Frühstück am 05. Februar 2020 die Ministerin zu einem Vortrag unter Anwesenheit des Bürgermeisters Uwe Schmalenbach eingeladen. Dieser ergriff die Chance zu einem Treffen im Rathaus sowie mit dem Vorsitzenden des Schützenvereins Volker Halbhuber. Der Hilferuf wurde gehört und die höchste Förderung - einschließlich weiterer Maßnahmen an der Halle sowie im Bildungszentrum - umgesetzt.
So schließt sich der Kreis für eine nun bald zu Ende gehende erfolgreiche Wahlperiode. Die CDU, über Jahre als stärkste Fraktion im Gemeinderat vertreten, verdient Ihr Vertrauen. Sie repräsentiert ein breites Spektrum bürgerlichen Engagements, beruflicher Kompetenz und ideologiefreier Kommunalpolitik. Das gleiche gilt für den Kreistagskandidaten Thomas Hartung und für den Landratskandidaten Ralf Schwarzkopf.
Was Bürgermeister Uwe Schmalenbach (parteilos) betrifft, haben wir bereits während unserer Jahresversammlung am 07. November 2024 ein einstimmiges Votum für seine Wiederwahl abgegeben. Damit setzen wir auf die Fortsetzung seiner erfolgreichen Amtsführung, die nach drei Legislaturperioden eindrucksvoll unter Beweis gestellt wurde.
Unsere CDU-Kandidaten stehen für eine bürgernahe Kommunalpolitik mit Wertschätzung staatlicher Einrichtungen und gegen populistische, antidemokratische Verwerfungen. Bitte gehen Sie zur Wahl und schenken Sie ihnen Ihr Vertrauen!
Mit freundlichem Gruß
Senioren Union Herscheid
Wolfgang Weyland, Vorsitzender |
Ein "Unglück" kommt selten allein
13.08.2025
Es hätte so schön sein können, stehen doch bei der Senioren Union Herscheid ihre Zusammenkünfte und Ausflüge stets unter einem guten Stern - und das seit 23 Jahren! Die Veranstaltungen weisen einen hohen Beliebtheitsgrad auf, die Reisen sind stets ausgebucht und das Miteinander ist harmonisch. Das Angebot ist abwechslungsreich. Es setzt sowohl politisch als auch gesellschaftlich Maßstäbe und erweitert bei den Ausflügen den kulturellen Horizont.
Wenn zu Beginn eines jeden Jahres der Veranstaltungsplan öffentlich wird, kann am Schluss Vollzug gemeldet werden. Doch in diesem Jahr sind die Fugen ein wenig auseinander geraten. Was war geschehen? Fünfzig reiselustige Senioren hatten sich für die Tagesfahrt am 13. August nach Braunfels im hessischen Lahn-Dill-Kreis angemeldet. Die Busplätze waren namentlich vergeben, die Schlossführung gebucht und die gewünschten Speisen im Restaurant "Zum Solmser Hof" bestellt. Alles deutete auf einen erlebnisreichen Tag hin. Doch dann prognostizierte der Deutsche Wetterdienst eine Hitzewelle um die 34 Grad. Ein Zustand, der den Senioren nicht zuzumuten war. So musste bedauerlicherweise alles auf Anfang gesetzt werden, soll heißen, der Aufenthalt in Braunfels wurde abgesagt.
Es war das zweite Mal in diesem Jahr, dass aufgrund der extremen Wetterlage eine Tagesfahrt ausfallen musste. Am 2. Juli sollte es nach Brilon im Hochsauerlandkreis gehen mit Empfang beim Bürgermeister und weiteren Repräsentanten der Kommunalpolitik im Rathaus. Darüber hinaus war eine eine Stadtführung, ein Mittagessen und ein Aufenthalt im Kurpark vorgesehen. Dieser Termin wird im kommenden Jahr nachgeholt.
Der Braunfels-Ausflug erfährt noch in diesem Jahr eine Wiederbelebung. Das ursprüngliche Reiseziel Aachen am 17. September d. J. wird durch die Stadt im Lahn-Dill-Kreis ersetzt. Dann hoffen wir auf ein erträgliches Klima. Aachen, mit Schwerpunkt einer Domführung, wird nunmehr 2026 auf dem Programm stehen.
Wenngleich die Bezeichnung "Unglück" in der Überschrift zu hoch gegriffen ist, so besteht im übertragenden Sinn doch ein gewisser Zusammenhang zu dem bekannten Sprichwort. Zwei Ausfälle in einem Jahr sind zwei zu viel.
Wolfgang Weyland |
Geht nicht, gibt´s nicht - einfach machen!
Von Wolfgang Weyland
Dass es in Herscheid ein weitverzweigtes Netz an gesellschaftlichen Einrichtungen gibt, ist bekannt. Ob auf dem Gebiet der Kultur, der Sozial- und Hilfsorganisationen oder des Sports, die Liste ist lang. All das macht unsere Gemeinde lebens- und liebenswert. Es hat sich eine Gemeinschaft entwickelt, die das Wir-Gefühl stärkt. Private Initiativen ergänzen das Angebot. Als Senioren Union leisten wir dazu einen kleinen, aber nicht unbedeutenden Beitrag. Der älteren Generation eine Plattform bieten, ihre reichhaltige Erfahrung nutzen und sie in eine aktive Lebensgestaltung einbinden, das sind wichtige Aspekte unseres Aufgabenbereiches. Als Vereinigung innerhalb der Christlich Demokratischen Union stehen wir politisch auf dem Wertefundament des christlichen Menschenbildes.
In unserer Gemeinde unterhalten die beiden Kirchengemeinden und Sportvereine eigene Versammlungsstätten. Auch das ist Ausdruck einer funktionierenden Daseinsvorsoge. Zentraler Mittelpunkt ist die Gemeinschaftshalle in der Trägerschaft des Schützenvereins.Sie dient nicht ausschließlich den Anforderungen des Vereins, sondern steht allen für Veranstaltungen zur Verfügung. Das bedeutet für den Verein eine Mammutaufgabe, da alles ehrenamtlich geschieht. So ist die Unterhaltung des Gebäudes sowie der technische und bürokratische Aufwand nicht zu unterschätzen. Viele Kräfte sind gefordert. "Geht nicht, gib´s nicht - einfach machen", das beschreibt treffend das Engagement der Schützen.
Aus Anlass des 75-jährigen Bestehens des Schützenvereins habe ich mir erlaubt, eine Pressemitteilung abzugeben. Die Internetzeitung "LokalDirekt" hat diese, mit einem Vorwort des Redakteurs Stefan Aschauer-Hundt, im vollen Wortlaut veröffentlicht. Mit einem Klick auf den folgenden Link ist der Text nachzulesen.
https://lokaldirekt.de/news/dank-und-anerkennung-fuer-die-macher-im-schuetzenverein |
Tagesfahrt der Senioren Union Herscheid nach Brilon - war da was?
Nachlese über eine nicht stattgefundene Reise
02.07.2025
Von Wolfgang Weyland
Sie wurde im Vorfeld akribisch vorbereitet: die Tagesfahrt nach Brilon, Geburtsort von Bundeskanzler Friedrich Merz. Bereits bei einer Stippvisite im vergangenen Jahr auf der Rückreise von Korbach wurden erste Akzente gesetzt. Frau Monika Wiegelmann, ehemalige Herscheiderin und als Redakteurin der Heimatzeitung in guter Erinnerung, lebt seit vielen Jahren in der Hansestadt und ist auch hier der "schreibenden Zunft" verbunden. Sie ist in der Gemeinde bestens vernetzt und begeistert ihre Gäste mit umfassenden Schilderungen über die Vorzüge des Ortes inmitten der bezaubernden Landschaft des Hochsauerlandes. So nahm der Vorstand den Ausflug nach Brilon in den Veranstaltungskalender 2025 auf.
Es konnte ein Programm zusammengestellt werden, das bei den SU-Mitgliedern auf große Zustimmung stieß. Alle 48 Busplätze waren rasch vergeben. Beginnen sollte der Tag mit einem Empfang im Rathaus durch den Bürgermeister und weiteren Repräsentanten der Kommunalpolitik. Natürlich durfte auch der örtliche Vorsitzende der Senioren Union nicht fehlen. Bevor es zum Mittagessen in Tommys Restaurant gehen sollte, war ein ca. einstündiger Stadtrundgang mit offizieller Führung vorgesehen.
Besonderer Anziehungspunkt: das Elternhaus von Friedrich Merz, das sich mitten im Zentrum befindet.
Den Nachmittag wollten wir im Kurpark verbringen und im Panoramacafé des Kurhotels den Tag ausklingen lassen. Ein Schlenker auf der Rückfahrt über Arnsberg - dem Wohnort des Kanzlers - sollte den Tag abrunden.
Doch dann kam der Hammer. Zwei Tage vor Beginn der Fahrt prognostizierten die "Wetterfrösche" einen Temperaturanstieg auf 34 Grad. Jetzt stellte sich die Frage, ob eine Realisierung möglich ist. Schnell war man sich mit allen Beteiligten einig, dass eine derartige Situation unseren Senioren nicht zuzumuten ist, und so wurde die Fahrt abgesagt.
Das hat es in der 23-jährigen Geschichte unserer Senioren Union noch nicht gegeben. Vielmehr sind unsere Fahrten legendär, die stets bei bestem Wetter und unter optimalen Bedingungen durchgeführt werden. Wir danken allen Mitwirkenden, angefangen vom Busunternehmen bis hin zu den beteiligten Stellen, für ihr Verständnis, sodass uns als Veranstalter kein Schaden entstanden ist. Fest steht schon jetzt, dass der Besuch 2026 nachgeholt wird.
Jetzt hoffen wir auf ein erträgliches Klima, wenn es am 13. August nach Braunfels im hessischen Lahn-Dill-Kreis geht. Dort steht eine Führung durch das Schloss auf dem Programm, das als "Hessisches Neuschwanstein" bezeichnet wird. |

"Wer Spargel isst, der sündigt nicht"
48 Senioren erleben ein kulinarisches Event
Erneutes Ziel: Spargelhof Grewing in Delbrück
Krönender Abschluss in Schloss Neuhaus
30.04.2025
Ob das deutsche Sprichwort "Wer Spargel isst, der sündigt nicht" Fiktion oder Wirklichkeit ist, bleibt der individuellen Betrachtungsweise vorbehalten. Für die Senioren Union Herscheid ist die Spargelzeit Anlass, alljährlich zu Beginn ihrer Reisesaison einen Tagesausflug zu den verschiedensten Höfen zu unternehmen. Dabei wird weniger an die zitierte Redewendung gedacht, als vielmehr die Erwartung geschürt, ein üppiges Spargelbüfett vorzufinden. Dieses Jahr für Jahr wiederkehrende Ritual löst bei den Unionssenioren große Begeisterung aus, sodass ein vollbesetzter Bus garantiert ist.
Aufgrund der positiven Erfahrungen in 2024 hatte der SU-Vorstand beschlossen, auch diesmal den Spargelhof Grewing in Delbrück im Kreis Paderborn aufzusuchen. Bereits die Reiseroute durch die blühenden Landschaften unserer sauerländischen Heimat ist ein Erlebnis. So setzt dieser sonnendurchflutete Tag erste Akzente für einen sich abzeichnenden gutgelaunten Ausflug.
Wie bei vielen Höfen üblich, findet die Bewirtung während der Spargelzeit in schick gestalteten Zelten statt. Hier präsentiert sich das "königliche Gemüse" in einem behaglichen Ambiente. Auf dem Hof Grewing gibt es Spargel ohne Ende. Angereichert mit verschiedenen Fleischbeilagen, Rührei, rohem und gekochtem Schinken, frischen Kartoffeln, diversen Salaten und Sauce Hollandaise etc. hält das Schlemmermahl ein breitgefächertes Angebot bereit. Spargelsuppe und Nachtisch öffnen und schließen die "Festtafel". So wird der Aufenthalt zu einem kulinarischen Genuss. Um ein wenig davon mit nach Hause zu nehmen, suchen die Senioren anschließend den Hofladen auf, um sich mit manchen Spezialitäten des Hauses einzudecken.
Mit der Weiterfahrt zum Schloss Neuhaus wird ein erneuter Höhepunkt erreicht. Schloss Neuhaus ist ein Ortsteil von Paderborn. Dominant das Schloss im Zentrum der Stadt, das als ein Prachtbau der Weserrenaissance gilt. Wie aus den Annalen hervorgeht, handelt es sich um eine ehemalige Fürstbischöfliche Residenz, die zu den bedeutendsten Wasserschlössern Westfalens zählt. In seinen Ursprüngen geht das Schloss auf das 14. Jahrhundert zurück. Zur heutigen Vierflügelanlage mit ihren runden Ecktürmen und Wassergraben baute man es jedoch erst im 16. Jahrhundert aus.
Seitlich am Schloss befindet sich eine Denkmalbüste des namhaften, 1783 geborenen Bürgers der Stadt, Friedrich Wilhelm Adam Sertürner. Er entdeckte 1803 in Paderborn das Morphium.
Neben dem Schloss ist der weiträumige Barockgarten ein echter Hingucker. Hier ist die Natur wesentlich weiter als im sauerländischen Herscheid. Das satte Grün der Bäume und die Vielfalt der bunten Frühlingsblumen, die sich bereits in der letzten Blütephase befinden, beherrschen den Park und laden zum Verweilen ein. Unter dem schattenspendenden alten Baumbestand sind die aufgestellten Bänke eine Ruhepol vor eindrucksvoller Kulisse.
Da Bilder mehr als Worte sagen, sollte die anschließende Bildergalerie genutzt werden.
Wie bei allen Ausflügen der Senioren üblich, endet der Tag mit einem Kaffeetrinken. Dazu bot das Fachwerk-Café am Schloss sowohl außen als auch innen einen gemütlichen, unterhaltsamen Abschluss.
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Zum elften Mal auf Einladung der Senioren Union in Herscheid
"Bühnenmäuse" begeistern das Publikum mit einer spritzigen Komödie
"Mit Küchenbenutzung" sorgt für Turbulenzen
Engagierte Schauspieler und ein eingespieltes Team hinter den Kulissen
Dank an das Helferteam des Schützenvereins
Gage und Überschuss für soziale Einrichtungen
27.04.2025
Es war das elfte Mail, als die "Bühnenmäuse des CVJM Lüdenscheid-West" auf Einladung der Senioren Union Herscheid in der Gemeinschaftshalle auftraten. Mit der Komödie "Mit Küchenbenutzung" landete die Theatergruppe erneut einen Volltreffer. Es war ganz großes Kino! So wundert es nicht, dass die Zuschauer während einzelner Szenen ihre Begeisterung durch Applaus zum Ausdruck brachten.
Dabei gab es im Vorfeld des geplanten Gastspieles einige Hürden zu überwinden; war doch am Vorabend die Halle für eine private Feier vermietet. So blieb nicht mehr allzu viel Zeit, um den Veranstaltungsort entsprechend herzurichten. Dennoch gelang es, mit der Aufführung pünktlich zu beginnen.
In seinen Begrüßungsworten lobte der Vorsitzende der Senioren Union, Wolfgang Weyland, die logistische Meisterleistung. Er dankte dem Schützenverein für seinen Beitrag hinsichtlich der Durchführbarkeit und dem Helferteam, das auch für die Bewirtung zuständig war, für seinen Einsatz im Bezug auf die Bestuhlung und weiterer Hilfestellungen. Aber auch dem Personal hinter den Kulissen der "Bühnenmäuse" galt seine Anerkennung, das mit den Auf- und Abbauarbeiten alles im Griff hatte.
Wie in jedem Jahr, so verstand es Robert Zapp, Moderator der "Bühnenmäuse", auch diesmal wieder die Besucher mit launigen Worten zu unterhalten. Er hob dabei die große Freude der Schauspieler hervor, die immer gern in die Ebbegemeinde kommen. Treten sie doch zum Abschluss der Spielsaison vor einem großen Publikum auf, das für sie stets ein besonderes Ereignis ist.
Als sich nach über zwei Stunden der Vorhang schließt und die Akteure den lang anhaltenden Beifall des Publikums entgegennehmen, gab es für sie noch eine "nachträgliche Osterüberraschung", die von der stellvertretenden SU-Vorsitzende, Annerose Kober, überreicht wurde.
Übrigens: Die Gage der "Bühnenmäuse" geht in Gänze an die Afrika-Hilfe in Sierra Leone des CVJM-Weltbundes. Die Senioren Union stockt diesen Betrag auf und stellt den verbliebenen Überschuss aus dem Kartenverkauf der Hospizarbeit des Perthes-Werkes in Lüdenscheid sowie dem Förderkreis für das Seniorenzentrum Herscheid zur Verfügung.
In der Presse fand das Gastspiel vielseitige Beachtung. Die Heimatzeitungen Süderländer Tageblatt/ Lüdenscheider Nachrichten berichteten
ebenso wie die Internetzeitung LokalDirekt.
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Kommunalwahl 2025:
CDU-Kreisparteitag in Neuenrade
Ralf Schwarzkopf ist Landratskandidat der CDU
Aufstellung der CDU-Bewerber für den Kreistag
Thomas Hartung und Max Holthaus aus Herscheid dabei
05.04.2025
Samstag, 05. April 2025 "Kaisergarten" Neuenrade:
125 Mitglieder der Christlich Demokratischen Union aus dem Märkischen Kreis sind zusammengekommen, um die personellen Entscheidungen für die Kreistagswahl am 14. September zu treffen. Neben der Nominierung des Landratskandidaten gilt es, die Bewerber für den Kreistag aus den sechzehn Städten und Gemeinden zu wählen und die Reserveliste aufzustellen.
Um es gleich vorweg zu nehmen, es war eine eindrucksvolle, harmonische Versammlung. Alle, in geheimer Abstimmung erfolgten Wahlen, gingen fast einstimmig "über die Bühne", was auf die Geschlossenheit der Union im Märkischen Kreis hinweist.
Thorsten Schick (MdL), Vorsitzender der CDU Mark und Fraktionsvorsitzender im Düsseldorfer Landtag, führte souverän durch den Vormittag. Es gelang ihm, die umfangreiche Tagesordnung zügig abzuwickeln und am Schluss festzustellen, dass die Union mit einem starken Personalangebot in den Wahlkampf ziehen wird.
Zunächst galt es, den Kandidaten für das Amt des Landrates zu nominieren. Ralf Schwarzkopf, seines Zeichens Mitglied des Landtages von Nordrhein-Westfalen und weiterer kommunaler Ämter, stellte sich zur Wahl. Mit 90 Prozent Zustimmung erhielt er einen großen Vertrauensbeweis und kann damit gestärkt in die bevorstehende Wahlauseinandersetzung gehen. Zuvor hatte er in einer ausgezeichneten Vorstellungsrede, die mit viel Beifall aufgenommen wurde, wichtige Akzente gesetzt, wofür es am Schluss stehende Ovationen gab.
Die anschließende Wahl der Kreistagskandidaten aus den jeweiligen Städten und Gemeinden sowie die Aufstellung der Reserveliste erfolgte ebenfalls geheim mit eindeutigen Ergebnissen.
Für die Union der Ebbegemeinde geht der Kreistagsabgeordnete und CDU-Ortsvorsitzende Thomas Hartung ins Rennen. Als Mitglied des Gemeinderates kümmert er sich um die örtlichen Belange und setzt dieses Engagement auch im Lüdenscheider Kreishaus fort. Die CDU präsentiert mit ihm einen Bewerber, der das Vertrauen der Bürger verdient.
Max Holthaus von der Jungen Union Plettenberg/Herscheid steht ihm als sogenannter "Huckepackkandidat" zur Seite. Das bedeutet, dass bei einem etwaigen Ausscheiden von Thomas Hartung Max Holthaus in den Kreistag nachrückt. Damit ist sichergestellt, dass der Nachfolger aus Herscheid kommt und nicht der Nächstplatzierte der Reserveliste aus einem anderen Wohnort.
Zum Abschluss des Parteitages ließen es sich die Vertreter aus den Stadt- und Ortsunionen nicht nehmen, Ralf Schwarzkopf zu gratulieren. Aus Herscheid taten dies - siehe Foto von links nach rechts - Wolfgang Weyland (Senioren Union), Thomas Hartung (CDU-Ortsvorsitzender) und Max Holthaus (Junge Union).
Die Heimatzeitung hat über die Aufstellungsversammlung umfassend berichtet. |
Deutschland vor der Entscheidung - für Stabilität und Verlässlichkeit
38. Politisches Frühstück der Senioren Union im Bistro des Seniorenzentrums
CDU-Bundestagskandidat Florian Müller (MdB) informiert
Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik beherrschendes Thema
Wichtig: Beide Stimmen für die CDU
Appell an die Wähler: Eine starke Union garantiert den erforderlichen Politikwechsel
05.02.2025
Ein vollbesetztes Haus mit 60 Teilnehmern hatte die Anmeldeliste der Senioren Union verzeichnet. Doch der plötzlich aufgetretene Wetterumschwung mit Glatteisgefahr reduzierte die Zahl auf 50 Personen. So war der Vorsitzende Wolfgang Weyland trotz dieser Widrigkeiten froh, dass es so viele Interessenten gewagt hatten, sich die Veranstaltung nicht entgehen zu lassen. Dafür danke er ihnen ausdrücklich.
Erfreut zeigte er sich auch über die Anwesenheit des stellvertretenden Bürgermeisters Wolfgang Bröker (CDU) und des CDU-Fraktionsvorsitzenden Eberhard Kaufmann, die inzwischen beide der Senioren Union angehören.
Sein besonderer Gruß galt dem CDU-Bundestagskandidaten des heimischen Wahlkreises Florian Müller (MdB). Weyland wies darauf hin, dass Florian Müller in Herscheid kein Unbekannter ist, da er seit seiner Kandidatur 2021 in der Ebbegemeinde präsent ist und viele Gespräche geführt habe. Da er den Wahlkreis in direkter Wahl gewonnen habe, appellierte der SU-Vorsitzende an die Wähler, ihm auch diesmal das Vertrauen zu geben.
Im Hinblick auf die umstrittene Wahlrechtsreform wies Weyland darauf hin, dass der Zweitstimme eine große Bedeutung zukommt. Dazu gab er einige Erläuterungen: Mit der Erststimme wird der Kandidat einer Partei direkt in den Deutschen Bundestag gewählt. Die Sitzverteilung richtet sich allerdings ausschließlich nach den Zweitstimmen. Direktmandate zählen nur, wenn sie durch die Zweitstimmen gedeckt sind. Kurios: Wenn eine Partei mehr Direktmandate gewinnt als ihr durch die Zweitstimmen zustehen, entfallen Direktmandate, die nur knapp geholt wurden. So kann es passieren, dass ein Kandidat mehrheitlich das Vertrauen der Bürger erhält aber nicht in den Bundestag einziehen kann. Darum ist es von entscheidender Bedeutung, dass die Union beide Stimmen erhält.
Im Mittelpunkt seiner Begrüßungsrede stellte der SU-Vorsitzende die Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik. Er zitierte die Präsidentin des "Verbandes der Familienunternehmen", Marie-Christiane Ostermann, die sich in der Presse am selben Tag in einem Interview über den dramatischen, besorgniserregenden Absturz der deutschen Wirtschaft beklagte und sich für einen Politikwechsel aussprach.
In der Tat: Die Zahlen sprechen für sich und spiegeln seit drei Jahren den Abwärtstrend in der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik wider. Vom anfänglichen "Wumms" und einer "Turbokoalition" ist nach dem Scheitern nicht mehr viel übrig geblieben. Deutschland ist zum Schlusslicht in Europa geworden. "Wenn die Wirtschaft nicht läuft", so der Vortragende, "können wir alles andere vergessen." Sein Fazit: "Nur mit einem ausgewiesenen Wirtschaftsfachmann wie Friedrich Merz kann das Ruder wieder herumgerissen werden."
Was sagt Florian Müller (MdB):
Gastredner Florian Müller sah es genauso und unterstrich, dass es nach den Jahren des wirtschaftlichen Abstiegs durch die Ampelkoalition zu einem Neuanfang kommen müsse. Dass es so nicht weitergehen kann und ein Politikwechsel notwendig ist, sei dringend geboten. In diesem Zusammenhang verwies er auf das Wahlprogramm der CDU, das wichtige Akzente setzt. Aus dem Sofortprogramm zitierte er u. a. die Entlastungen bei der Stromsteuer und Netzentgelte. Für Landwirte soll es wieder die volle Agrardieselvergütung geben und die Umsatzsteuer in der Gastronomie soll auf sieben Prozent sinken.
"Unternehmen brauchen Planungssicherheit, doch die Ampel hat mit wechselnden Aussagen und nicht zu Ende gedachten Gesetzen Vertrauen verspielt. Das hat Investitionen verhindert und die Wettbewerbsfähigkeit geschwächt. Wir als CDU wollen verlässliche Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie und bezahlbare Energie, damit unsere Wirtschaft wieder wachsen kann", so die Aussage von Florian Müller.
Zum Thema Bürgergeld stellte er fest: "Das Bürgergeld schafft falsche Anreize und muss abgeschafft werden. Stattdessen braucht es eine Grundsicherung, die wirklich unterstützt, aber klare Unterschiede zur Arbeit setzt. Wer arbeitet, muss deutlich mehr haben. Wir als CDU stehen für eine leistungsgerechte Politik, die sich für Arbeitnehmer und Unternehmen lohnt."
In seiner Rede, die mit viel Applaus bedacht wurde, kam auch das Thema Innere Sicherheit und die Migrationspolitik zum Ausdruck. Hier verwies Müller auf das "Fünf-Punkte-Programm" der Union zur ungesteuerten Migration. Er bedauerte, dass ein gemeinsames Vorgehen der demokratischen Kräfte nicht möglich war, obwohl nach einer Umfrage die Mehrheit der Bevölkerung zu 66 Prozent hinter dem Unionspapier stehe. Die richtige Politik darf nicht dadurch torpediert werden, wenn die Falschen zustimmen.
Zu diesem Thema wurde abschließend ein Zitat von Bundespräsident a.D. Joachim Gauck erwähnt: "Unser Herz ist weit, aber unsere Möglichkeiten sind begrenzt."
Fazit der Versammlung: Um einen erfolgreichen Politikwechsel herbeizuführen, bedarf es eines großen Vorsprungs der Union vor den anderen Parteien, um bei Koalitionsverhandlungen punkten zu können.
Mit einem herzlichen Dank an Florian Müller für seine Ausführungen und einem "Glückauf" für eine erfolgreiche Wahl verabschiedete ihn der SU-Vorsitzende, aber nicht ohne ein süßes Bergspitzenpräsent aus dem Café Sirringhaus, das er mit launigen Worten übergab. |
Bühnenmäuse gastieren am 27. April 2025 in Herscheid
Der Kartenvorverkauf beginnt am 1. März
18.01.2025
Am Sonntag, dem 27. April 2025 findet auf Einladung der Senioren Union Herscheid ein weiteres Gastspiel der "Bühnenmäuse" in der Gemeinschaftshalle, Lüdenscheider Straße 28, statt. Es wird das elfte Mal sein, dass die Theatergruppe des CVJM Lüdenscheid-West in der Ebbegemeinde auftritt.
Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr, Einlass: 16 Uhr.
Zur Aufführung kommt die Saisonkomödie "Mit Küchenbenutzung".
Inhaltsangabe:
Untermieter sein, aber auch Untermieter haben, ist ganz bestimmt nicht immer eine durchweg positive Angelegenheit. Was sich aber in den 50er Jahren, der Wirtschaftswunderzeit, in der Wohnung des Metzgermeisters Groschke abspielt, als ihm und seine Familie vom Wohnungsamt aufgrund der noch herrschenden Wohnungsknappheit das Ehepaar Sperling "Mit Küchenbenutzung" zugewiesen wird, übersteigt zweifellos die schlimmsten Befürchtungen.
Vermieterin und Untermieterin liegen sich vom ersten Tag an in den Haaren und lassen keine Gelegenheit aus, der Gegenseite üble Streiche zu spielen. Als dann Metzger Groschke zeitgleich auch noch im Dauerstreit mit dem Wohnungsamt und der Busverwaltung liegt und auch noch eine unverhoffte Erbschaft mit ins Spiel kommt, ist das Durcheinander perfekt. Das Aufeinanderprallen unterschiedlicher Charaktere im beengten Rahmen einer Küche bedeutet für die Beteiligten Stress pur. Für die Zuschauer schafft es aber Szenen von einfach unbeschreiblicher Komik und Turbulenz.
(Text und Foto: "Bühnenmäuse")
Der Kartenvorverkauf (15 € pro Ticket) beginnt ab dem 1. März an folgenden Stellen:
Lotto-Fischer, Plettenberger Straße 10
Provinzial-Versicherung, Am Markt 4
Apotheke Neuer Weg, Neuer Weg 6
Dorf-Apotheke, Lüdenscheider Straße 17
Die Senioren Union Herscheid hofft, dass das gesamte Kartenkontingent verkauft wird. Je mehr Besucher kommen, desto höher wird der finanzielle Überschuss zugunsten der "Afrikahilfe des CVJM-Weltbundes" sowie des "Förderkreises für das Seniorenzentrum Herscheid" und für die "Hospizarbeit des Perthes-Werkes" in Lüdenscheid" sein. |
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